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 Re: Was empfindet ihr,wenn eure Klamottennass werden? 08.06.2009 (18:58 Uhr) Simone3333
 Im Sommer am See 09.06.2009 (17:19 Uhr) Simone3333
Also, wie versprochen hier mein Bericht von meinem Bad in freier Natur.

Ja, ich habs wirklich gemacht! und es war verdammt geil und aufregend. Im Vergleich zu meiner gestrigen Ankündigung hab ich noch in letzter Minute aufn dünnes Holzfällerhemd gewechselt, da es weniger schmutzempfindlich wie nen weißes T-Shirt und sich auch nass besser anfühlt. Bin jedenfalls gleich losgeradelt, da es im Wald schon recht früh dämmrig wird, was es schließlich auch schon war, als ich an dem Zulauf, der unter dichten Bäumen liegt, ankam. Ich schaute mich um, ob niemand zu sehen war, suchte mir ne Stelle zum Einsteigen und wartete durch den Schlamm am Rand langsam rein. Als ich schließlich bemerkte, wie tief ich einsinke, entschied ich mich für ne andere Stelle die direkt an der Zuwegung liegt und unter der der Bach in einer Röhre hindurchfließt. Am Austritt der Unterführung ist das Bachbett zum einen tiefer wie 50 Meter weiter an der Einmündung zum See und vor allem mit gröberen Steinen gegen Verschlammen gesichert. Ein Schlammbad würd mich zwar auch mal reizen, aber dazu müsste ich dann schon wirklich alte und keine Alltagssachen anziehen.

Nun gut, so wartete ich langsam rein, bis ich bis über die Knie im Wasser stand, um dann langsam in die Hocke zu gehen, so dass ich bis zur Gürtellinie eintauchte. .Weiter kam ich dann aber zunächst nicht mehr, hatte ich dann wohl einige Mäuse aufgeschreckt, die im Zentimeterabstand an mir vorbei schwammen. Grundsätzlich hab ich damit kein Problem, aber da es wie gesagt schon dämmrig war und ich den Grund nimmer richtig sehen konnte, entschied ich doch flott mir ne andere Stelle zu suchen.

In dem Moment als ich auf den Weg trat, um auf mein Rad zu steigen, kam mir ein anderer Radfahrer entgegen. Nach dem das Wasser aus meiner Hose lauthals auf den Asphalt plätscherte und er mich in kurzem Abstand passierte musste er eigentlich meinen nassen Zustand gemerkt haben, doch er fuhr kommentarlos weiter.

Nach der Begegnung fuhr ich zu einer anderen kleinen Badestelle im Wald, wo der Bach eine Aufweitung und Vertiefung aufweist, die ich auf meiner Besichtigungstour entdeckt hatte. Das Wasser stürzt dort verspielt einige Zentimeter tief von einer kleinen Steinstufe in das "Becken" und ist glasklar. "Warum bin ich dort nicht gleich hingefahren" stellte ich mir die Frage, während ich keine Zeit verlor und gleich reinplanschte. Das Wasser war wohlig temperiert, nicht zu kalt aber auch nicht zu warm, damit man auch die Durchnässung intensiv empfinden konnte. Meine innere Spannung war in des durch das hin und her ehe bis zum unerträglichen gestiegen und so dauerte es nur Momente bis meine geistigen Sicherungen raussprangen und ich mich längs ins Wasser fallen lies. Augenblicklich durchfuhr mich ein ungeheuerliches Gefühl. Ich setzte mich auf, aus den Ärmeln des Kapuzenshirt ergossen sich wahre Wasserfälle. In diesem Zustand hatte ich nun doch richtig Lust mich einzusauen und so krabbelte ich die kleine erdige Böschung hoch, um mich gleich noch einmal ins Wasser zu legen und mich abzuwaschen.

Nach einigen Minuten beendete ich die Badeaktion, setzte mich triefend aufs Rad und fuhr los. In meinen alten Trainingsschuhen schwappte das Wasser, die Jeans machte bei jedem Tritt Schmatzgeräusche, das dabei herausgequetschte Wasser sammelte sich in der Unterhose und aus meinen Ärmeln lief weiterhin das Wasser. Eine zweite Welle intensiver Gefühle stieg in mir auf. Zum Teil fuhr ich, zum Teil schob ich mein Rad, so dass es fast ne Stunde dauerte, bis ich zu Hause ankam. Mein Kapuzenshirt hat sich dabei als idealer Wasserspeicher erwiesen und tropfte immer noch fröhlich vor sich hin. Da es mir dann allmählich doch zu frisch wurde, begab ich mich sofort ins Bad. Dort zog ich mich dann erst mal komplett aus und stellte mich unter die Dusche, wo ich mein Erlebnis nochmals Revue passieren ließ..alles weitere gehört hier nicht mehr hin, wers wissen will, kann mir mailen.
Auf jeden Fall werd ich dieses Bad wiederholen, wobei weiterhin nichts über eine Durchnässung im Regen geht. Freu mich auf jeden Fall auch weiterhin von Euren spannenden Erlebnissen zu hören und vielleicht kann ja mein Erlebnis Euch inspirieren auch mal im Freien zu baden.

Bis denn,
Andreas



> Hallo Birgit und auch hallo an Simone und Mona,

>
> mit dem Bad letztes Wochenende ist nichts geworden, da
> ein Familienmitglied von mir schwer erkrankte und es mir
> da natürlich nicht zum Baden zu Mute war.
>
> Nun hat sich zum Glück aber alles zum Guten gewendet
> ...und aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich pack gerade
> meine Sachen um zu einem schönen kleinen See zu radeln
> und mein Bad vom Frühjahr vergangenen Jahres zu
> wiederholen, nur jetzt Freiwillig und an anderer Stelle,
> da ich dort unbeobachteter bin.
>
> Hab nen Kapuzenshirt, nen T-Shirt, Unterhemd, Unterhose,
> lange Jeans, Trainingsschuhe und Strümpfe an. Fürs
> heutige Wetter eig a bissl warm, aber der Rückweg wird ja
> eh nen bisschen kühler *g*. Werd dann meine Sachen
> zwangsläufig, wie ihr auch nen bisschen anlassen. Da das
> Wasser selbst zwar sauber ist, der Grund und der
> Uferbereich ziemlich schlammig, werd ich wohl mich
> ausziehen und duschen müssen wenn ich heim komm. Hab mir
> auf jeden Fall schon mal alles dazu bereit gelegt, damit
> ich nachher gar net so nass und dreckig durch die Wohnung
> laufen muss. Auf jeden Fall bin ich schon ganz kribblig
> und aufgeregt und so werd ich jetzt auch gleich
> losziehen. Danach werd ich euch berichten wies war.
>
> Bis dann, Andy
>
> > Hallo Birgit,
> > >
> > > ja, es hat lang,..seeeehr lang gedauert bis ich Dir
> > > antworte.
> > > Nein, ich bin nicht ertrunken, ich war bloß die letzten
> > > zwei Wochen net zu Haus.
> > >
> > > In Zwischenzeit hat sich wie ich seh diese nasse
> > > "Plauderecke" ja ganz schön entwickelt. Die Simone hat
> > > wohl auch nen Faible für nasse Klamotten und
> > > Regenerlebnisse. Du warst echt mutig, nach Deinem Vollbad
> > > triefnass einkaufen zu gehen! das war doch sicherlich nen
> > > äußerst kribbeliges Gefühl so nass vor anderen Leuten in
> > > ner Alltagssituation herum zu laufen?
> > >
> > > .Aber, da kann ich Dir schließlich nur recht geben, es
> > > geht nichts über das Gefühl im Regen durchweicht zu
> > > werden. Neben dem "Vorspiel", ob es nun wirklich gleich
> > > losschüttet und wie nass man wird, ist für mich der
> > > Moment dabei am kribbligsten, wenn ich spür, wie der
> > > Regen anfängt auf die Haut durchzugehen. Danach beginnt
> > > irgendwann der Zeitpunkt, wo ich mich teilweise frag, ob
> > > ich mich nicht doch besser untergestellt hätte. Ist das
> > > Dir bei deinem Schneeregenerlebnis auch so ergangen oder
> > > konntest Du wirklich nirgendwo Schutz finden? Wie lang
> > > musstest Du dabei eigentlich noch so weiter fahren und
> > > hast Du Dich nach der Arbeit dann umgezogen oder es
> > > endgültig an Dir trocknen lassen.
> > >
> > > Ich hoffe, Du hattest Dich dabei nicht erkältet. Finds ja
> > > schon bemerkenswert, dass Du in solchen Situationen so
> > > tapfer bist, Deine Arbeit einfach fortzuführen und nicht
> > > zwischendurch nach Hause fährst um Dich umzuziehen und zu
> > > duschen. Kann es sein, dass das für Dich auch so nen
> > > klein wenig nen gewissen "Kick" darstellt, so nass und
> > > frierend durch die Gegend zu wandeln?
> > >
> > > So viele Fragen und ich hab Deine noch gar net
> > > beantwortet..
> > > Also, mein Bad im See war wirklich so in keinster Weise
> > > geplant und hat sich auch genau so zugetragen wie
> > > geschildert und dennoch merkt man, dass Du beruflich viel
> > > Umgang mit Menschen hast sie verstehen und auf sie
> > > einstellen musst, mit dem 1% Absicht hast Du nämlich
> > > irgendwie recht:
> > >
> > > Dass ich mich als sonst so überlegter und
> > > sicherheitsbewusster Mensch so nah an den Rand der Rampe
> > > gesetzt hab, war womöglich der unterbewusste Wunsch nach
> > > einem nassen "Abenteuer". Ich hatte mich zuvor nämlich
> > > immer wieder mal gefragt, wie es sein würde, mal in
> > > voller Montur baden zu gehen, ohne jedoch konkrete Pläne
> > > zu haben. ..Gestolpert bin ich dann tatsächlich
> > > unbeabsichtigt, bloß, dass ich dabei wie Du in der
> > > Nordsee nur einen halben Meter tief oder so im Wasser
> > > gestanden hätte, da die Rampe seitlich noch einen
> > > kleinen, steil abfallenden Betonrand unter Wasser
> > > besitzt. In dem Moment sind bei mir jedenfalls wohl
> > > irgendwie die Sicherungen durchgeknallt und ich hab noch
> > > einen Schritt zurück gemacht, mit besagtem Ergebnis. Wie
> > > bewusst das in dem Moment war, kann ich gar net sagen,
> > > dass lief alles in ein, zwei Sekunden ab, im Nachhinein
> > > war es wohl einfach ein gedanklicher Reflex, jetzt
> > > einfach noch den einen Schritt zu machen. Gleichzeitig
> > > war es nämlich ein riesiger Schreck in dem kalten Wasser
> > > zu sein.
> > >
> > > Es war einfach äußerst unangenehm so vollkommen
> > > durchweicht dem Wasser zu entsteigen und zu spüren wie
> > > alles an mir eiskalt klebte. Ich hatte übrigens neben
> > > Hose und Unterhose, Jacke, Pullover, T-Shirt sowie
> > > Unterhemd an. Erst als ich draußen war, wurde mir meine
> > > Lage bewusst, dass ich nun bis auf den letzten Faden nass
> > > war und so heim laufen musste. Bei den Temperaturen wurde
> > > der Weg jedenfalls seeeeeeeeeeeeeehr lang *brrrr*. Am
> > > unangenehmsten war das Unterhemd, das wie ne zweite Haut
> > > klebte und die Schuhe in denen mir bei jedem Schritt das
> > > Wasser zwischen die Zehen quatschte. Die Dusche danach
> > > war jedenfalls die reinste Wonne!!
> > > .Doch jede Medaille hat ja bekanntlich ihre zwei Seiten
> > > und je mehr ich darüber nachdenk, bekomm ich Lust dieses
> > > Erlebnis in nächster Zeit doch zu wiederholen, diesmal
> > > nur wirklich bewusst. Über Sommer ist es ja auch nicht
> > > mehr so kalt. ..Vielleicht bietet sich ja das nächste
> > > Wochenende an, reizen würds mich jedenfalls irgendwie,
> > > jedenfalls im Moment wo ich hier so schreib..deshalb hör
> > > ich jetzt auch auf..
> > >
> > > ......muss schlafen gehen, sonst komm ich morgen net
> > > raus,
> > >
> > > Gruß Andy
> >
> > Hallo  Andy,
> >
> > da bin ich aber froh, dass du nicht ertrunken bist!
> > Im Ernst, ich freue mich sehr wieder von dir zu lesen.
> >
> > Ja, es hat sich hier eine nette Plauderecke entwickelt.
> > Ich finde Simone sehr nett. Es ist toll sich mit ihr und
> > (ganz ehrlich) auch mit dir hier anonym und doch wieder
> > ganz ganz persönlich über "etwas Besonderes" austauschen
> > zu können. In meinem Freundes u. Kollegenkreis ist es
> > hinlänglich bekannt das mir Regen nicht allzu sehr was
> > ausmacht. Kolleginnen sind manchmal verwundert, wenn ich
> > oftmals triefend nass von meiner Tour ins Büro zurück
> > kehre und trotzdem sehr guter Laune bin. Ich würde mich
> > aber nie dahin gehend outen, dass es mir große Freunde
> > macht u. zu einem Großteil provoziert ist. Hier kann ich
> > mich offen dazu bekennen.
> >
> > Nochmals auf das Wannenbad zurück kommend: Zu meiner
> > "Ehrenrettung" sollte ich klar stellen, dass ich nicht
> > gleich der Wanne entstiegen, auf Einkaufstour gegangen
> > bin und dabei noch riesige Wasserlachen hinterlassen
> > habe. Ich bin danach erst eine Weile auf dem Balkon
> > gesessen und nachdem es mich vom Durchzug zu frösteln
> > begann, bin ich los. Meine Jeans tropfte nicht mehr u.
> > glänze auch nicht sonderlich. Sie war zwar dunkelblau
> > vollgezogen mit Wasser, was man nicht gleich auf den
> > ersten Blick merkt (du bestimmt schon!). Die Bluse hatte
> > sich soweit ausgetropft, dass sie nicht mehr am Körper
> > klebte, allerdings mit dem nassen BH war es schon etwas
> > gewagt. Wer als unbeteiligter Passant  rechnet schon bei
> > blauem Himmel damit, das die vor ihm gehende Person
> > klatsche  nass ist! Zumindest wurde ich nicht daraufhin
> > angesprochen. Ein kribbeliges Gefühl hatte ich schon!
> >
> > Bei dem Nass-Schnee-Regengewitter, was mich im Winter
> > binnen einer Minute wirklich total durchnässte, gab es
> > absolut keine Möglichkeit sich unterzustellen. Ich habe
> > auf der freien Strecke noch versucht mich am Stamm eines
> > kleinen Bäumchens zu schützen, natürlich vergeblich.
> > Hätte ich annähernd geahnt welches Unwetter mich
> > erwischte, währe ich natürlich bei der vorherigen
> > Patientin geblieben bis alles vorbei war. Es hat dann
> > noch ca. 3,5 - 4 Stunden gedauert bis ich immer
> > durchnässt u. total unterkühlt zu Hause war. Andy, da
> > hört der Spaß für mich auf! Natürlich habe ich mich
> > gleich ausgezogen und langsam in der Wanne mit erst
> > lauwarmen Wasser "aufgetaut". Ich bin normaler Weise
> > "echt taff" und versuchs auszuhalten, aber die Kleidung
> > hätte ewig gebraucht an meinem unterkühlten Körper zu
> > trocken Lungenentzündung inclusive!!! Die fette Erkältung
> > danach hat mir voll gereicht. In diesem Fall war es nicht
> > vermeidbar(OK, Kolleginnen hätten wahrscheinlich den Chef
> > angerufen), aber wenn man gerade im Winter den Bogen
> > leichsinnig überspannt und sich eine Erkältung holt,
> > ärgere ich mich schon sehr über so "viel Dummheit". Im
> > Winter belasse ich es meistens bei nassen Schuhen,
> > Strümpfen und einer nassen Jeans, die ich mir
> > gelegentlich beim Radfahren im Regen bei der Arbeit
> > einfange. Manchmal packt es mich u. bin mit total
> > unpassenden Schuhen unterwegs, wie zum Beispiel der
> > Bummel bei strömenden Regen mit meiner Schwester übern
> > Weihnachtsmarkt (kannst du nachlesen). Da muss ich dir
> > Recht geben, es ist >nen klein wenig nen gewissen "Kick",
> > so nass und frierend durch die Gegend zu wandeln?  Wieso
> > wusstest du das? !!!
> >
> > Versuchs doch am Wochenende mit einem freiwilligen Bad in
> > dem besagten See. Simone badet auch gerne im See. Jetzt
> > im Sommer wird es dir bestimmt gefallen und deine
> > Kleidung trocknet doch relativ schnell wieder.
> >
> > Meld dich mal wieder, wenn du magst.
> >
> > LG,   Birgit
> >
> >
> >
> >
> >
> >
 Re: Was empfindet ihr,wenn eure Klamottennass werden? [ohne Text] 21.08.2009 (01:21 Uhr) Unbekannt

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